Die Wettervorhersage versprach uns ein mildes und sonniges Wanderwochenende. So machten sich 21 begeisterte TurnerInnen am 21.&22. August auf, in den östlichen Landesteil der Schweiz.

Um 6.30 Uhr, traf sich die Turnschar vollbepackt mit dem Gepäck für ein zweitägiges Abenteuer. Nach dem zMorge Kaffi ging es dann sogleich los, mit dem Bus ins naturbelassene Appenzellerland nach Gontenbad.

Dort angekommen erfuhren wir viel Neues und Wissenswertes über die Mineralquellen GOBA AG. Von der Entstehung der Firma, die Weiterentwicklung dieser Branche und das kostbare Wasser vom Ursprung bis in die Flasche.

Wie wir es uns gewöhnt sind, fehlte auch die Degustation des Mineralwassers und anderen mehr oder weniger klaren Tropfen nicht. Nebenbei haben unsere Wanderväter Timon und Fabian, einen Alpabzug direkt an uns vorbei organisiert, was sehr eindrucksvoll war.

Danach und mit einem nicht geplanten Sightseeing durch Appenzell gönnten wir uns eine Gondelfahrt von Brülisau hoch, auf den Hohen Kasten.

Bei Sonnenschein und einer herrlichen Aussicht ins Rheintal und rüber zu den Nachbarländern genossen wir unseren Lunch, denn die Uhr zeigte bereits 12:00 Uhr. Etwas später und frisch gestärkt ging es weiter, über den Grat entlang der Bergkette. Hoch und runter, über Stock und Stein sind wir marschiert und immer wieder mit einem Stopp um das fantastische Panorama zu bestaunen.

Gegen 17:00 Uhr haben wir den Abstieg geschafft und erreichten das Berggasthaus Bollenwees direkt am Fälensee. Einige Verrückte gönnten sich dort im eiskalten Wasser ein Erfrischungsbad und die Dusche war somit auch erledigt.

Der Abend gestaltete sich gemütlich und sehr gesellig. Das Abendessen war Währschaft und schmeckte allen. Während die Einen sich bald ins wohlverdiente Bett legten, genossen die Anderen einige oder doch mehrere Schlummerdrinks, nebst Bieren war auch Appenzeller Alpenbitter vertreten. Als in der Nacht ein heftiges Gewitter über unsere Köpfe hinweg zog, hielt Jan Nachtwache und hatte zu jeder Zeit alles im Griff.

Am Morgen widerlegten wir mehrfach das Gerücht, Alpenbitter gäbe Kopfschmerzen und ein Mancher wusste nicht, dass er Diesen soooo gerne trinkt.


Nach dem reichhaltigen Morgenessen marschierten wir los, zwischenzeitlich hat der Regen nachgelassen und die Regenjacke blieb im Rucksack. Nach zwei Stunden erreichten wir das Bergrestaurant Ruhesitz. Von dieser Stelle an, ging es rassig aber immer unter aller Kontrolle mit dem Trottinett die Strasse hinunter, bis nach zum Bus in Brülisau.

Von dort wurden wir nach Oberegg ins Restaurant St. Anton chauffiert. Nach dem Aufenthalt und einer feinen Glace traten wir bereits wieder den Rückweg an.

So ging eine weitere, gut organisierte und tolle Turnfahrt zu ende. An dieser Stelle möchte ich mich bei den beiden Organisatoren, dem Chauffeur und allen Beteiligten für das coole Wochenende bedanken.


Stefan


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